TENNIS SPIELEN
CLUBLEBEN GENIESSEN
FREUNDSCHAFTEN SCHLIESSEN

Der TC 1904 Blau-Schwarz e. V. ist ein freundlicher, weltoffener, Leistungs- und Breitensport fördernder Tennisclub für die ganze Familie. Wir sind einer der ältesten Tennisclubs in Düsseldorf, aber jung in unseren Aktivitäten.

Die clubeigene, großzügige Anlage liegt im Grünen, aber dennoch stadtnah an der Lenaustraße mit herrlichem Blick auf den Grafenberger Wald. Jung und Alt, sowie verschiedenen Nationen, gestalten ein buntes Clubleben.

Unsere Mitglieder kommen aus verschiedenen Nationen, für Düsseldorf typisch, vor allem aus Japan und Frankreich.

Es ist vollkommen egal wie alt oder spielstark Sie sind, Sie finden immer Anschluss und Spielpartner. Kinder und Jugendliche werden entsprechend ihres Talentes gefördert und sind in unserem Club sehr gut aufgehoben.

Blickt man vom Staufenplatz in die Ludenberger Straße, so fällt auf der rechten Seite ein eigenartiger Turm auf. Er gehört zum so genannten Jägerhaus, und in dessen Garten befand sich die Wiege unseres Tennisclubs. Denn hier legten einige Sportbegeisterte, die ihr Racket schon auf den Düsseldorfer Rheinwiesen geschwungen hatten, im Jahre 1904 zwei Tennisplätze an und gründeten den „Tennis-Club 1904“. Eine als „Clubhaus“ dienende Zeltlaube war das einzige, was den Gründer-Mitgliedern bei Wind und Wetter Schutz bot.

Nach acht idyllischen Jahren auf den Plätzen im Garten des Jägerhauses zog man 1912 zu einem Gelände am Mörsenbroicher Weg (an der Ecke zur später angelegten Lenaustraße), auf dem nach und nach zwölf Tennisplätze entstanden. Es wurde ein nettes Clubhaus im Schweizer Stil errichtet.

Die stolze Aufwärtsentwicklung des Clubs erlebte eine jähe Unterbrechung, als der Verein im Jahre 1936 die große Anlage verlassen musste, da das Gelände für die dort geplanten Kasernenbauten benötigt wurde. Einen Ersatz fand man aber in einem Grundstück, das damals postalisch zur Graf-Recke-Straße (heute Lenaustraße) gehörte. Es entstand eine Anlage mit sieben Plätzen. Das alte Clubhaus im Schweizer Stil wurde praktischerweise mitgenommen und am neuen Ort auf einen steinernen Unterbau gestellt. Im Krieg wurde jedoch das Clubgelände durch Bombenangriffe zerstört, so dass man nach 1945 einen neuen Anlauf nehmen musste. Auf dem verbliebenen Fundament des Clubhauses wurde zunächst ein neuer Clubraum gesetzt, der 1952 durch weitere Räume ergänzt wurde.

1957 ergab sich durch den Neubau einer Volksschule an der Graf-Recke-Straße die Notwendigkeit, einerseits drei Tennisplätze abgeben zu müssen – dort die jetzigen Hartplätze der Schule – , andererseits die Möglichkeit, durch eine Erweiterung des Geländes nach Norden vier Plätze hinzuzugewinnen. Man entschloss sich nunmehr zum Bau eines neuen Clubhauses, das im Bauhaus-Stil (Architekten Hajo Hellenkamp und Werner Kruse) errichtet und 1962 eingeweiht wurde. Die Presse lobte seine klare, übersichtliche Linienführung und konstruktive Gliederung als Ausdruck der modernen Zeit.

Die letzte Baumaßnahme des Clubs bestand 1982 in der Errichtung einer Vierfelder-Tennishalle, begleitet von der Anlage von zusätzlich zwei neuen Tennisplätzen.

Nun noch etwas zum sportlichen Teil der Clubgeschichte. Seit der Zeit des Bestehens der stattlichen Clubanlage am Mörsenbroicher Weg, verstärkt aber an der Graf-Recke-Straße, jetzt Lenaustraße, war und ist unser Club Austragungsort überregionaler Turniere. Besonders auf den vielen, in unregelmäßigen Abständen ausgetragenen Einzel-Niederrheinmeisterschaften auf unserer Anlage sah man großartiges Tennis. Dies galt auch für den von 1954 bis 1995 ausgespielten Blau-Schwarz-Pokal. Aber der Club selbst brachte in seiner Geschichte immer wieder Spitzenmannschaften sowohl der Damen als auch der Herren hervor, die auf höherer Ebene (Ober-, Regional- oder Niederrheinliga) spielten. Höhepunkt war 1963 die Erringung der Niederrheinmeisterschaft unserer 1. Herrenmannschaft.

Sportliche Betätigung und Geselligkeit waren in unserem Tennisclub in idealer Weise immer schon miteinander verbunden. Ich kann gar nicht alles aufzählen, was der Club an Möglichkeiten des gesellschaftlichen Lebens in Vergangenheit und Gegenwart zu bieten hat(te). So wünsche ich allen Mitgliedern zum Schluss viel Freude in unserem schönen Tennisclub, entweder bei einem Bier an der Bar oder beim Spiel auf der roten Asche.